Bautagebuch Fährstelle F30 Strehla - Lorenzkirch

Fährstelle F30 - Luftaufnahme beide Anleger | Foto: Gabriele Hanke
Fährstelle F30 - Luftaufnahme beide Anleger | Foto: Gabriele Hanke

Modernisierung der Anlegestellen Strehla - Lorenzkirch sowie Anschaffung einer E-Fähre.

Die Anlegestelle der Fährverbindung F30 Strehla - Lorenzkirch wird im Rahmen des Verbundvorhabens »MEI_eFAIR« umfassend modernisiert.

  • Bauzeit voraussichtlich vom 05.01.26 bis zum 30.04.26

Ziel der Maßnahme ist es,

  • einen barrierefreien Zugang zur neuen, umweltfreundlichen E-Fähre „Elbnixe“ zu schaffen und diese als Lückenschluss in das bestehende Radwegenetz entlang der Elbe zu integrieren,
  • die Erreichbarkeit für alle Nutzergruppen – insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen, Radfahrer und Familien – zu verbessern,
  • die regionale Infrastruktur weiterzuentwickeln und den umweltfreundlichen Tourismus zu fördern.

Mit dem Einsatz der neuen E-Fähre wird ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität in der Region geleistet.

30.03.2026

Am 30. März 2026 begegneten sich an der Fährstelle Niederlommatzsch – Diesbar-Seußlitz erstmals die beiden neuen Elektrofähren „Elbnixe“ und „Klarisse“. Die Schwesterschiffe, die künftig den Fährbetrieb entlang der Elbe maßgeblich prägen werden, trafen damit erstmals aufeinander. Dieses symbolträchtige Zusammentreffen markiert einen weiteren Schritt im konsequenten Aufbau einer nachhaltigen, modernen Fährflotte im Landkreis Meißen.

Elbnixe trifft auf Klarisse | Foto: Silvan Hesse
Elbnixe trifft auf Klarisse | Foto: Silvan Hesse
Die Elbnixe in Riesa | Foto: Silvan Hesse
Die Elbnixe in Riesa | Foto: Silvan Hesse

27.03.2026

Die Elbnixe kam am 27. März 2026 nach 11 Tagen Fahrt planmäßig und erfolgreich im Landkreis Meißen an. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für den künftigen Fährbetrieb erreicht. Bis zu ihrem Einsatz an der Fährstelle Strehla – Lorenzkirch am 1. Mai 2026 verbleibt sie im Riesaer Hafen, wo die letzten Vorbereitungen für den Einsatz erfolgen.

Währenddessen laufen bei der Lux Werft und Schifffahrt GmbH am Rhein die finalen Vorbereitungen für die beiden weiteren Elektrofähren „Riesaer Riese“ und „Ritter Karras“. Beide Schiffe werden aktuell für ihre parallele Überführung Mitte April 2026 startklar gemacht. Nach ihrer erfolgreichen Ankunft im Landkreis Meißen werden alle vier Elektrofähren fristgerecht an die VGM übergeben sein.

23.03.2026

Die Reise der Elbnixe verläuft sehr erfolgreich und planmäßig. Nach einem entspannten Zwischenstopp in Magdeburg am 23.03.26 setzte sie nun ihre Fahrt auf der Elbe zur Fährstelle Strehla - Lorenzkirch fort.
Die Klarisse hatte sich bei ihrer Überführung im August 2025 in Magdeburg aufgrund des Niedrigwassers eine kleine Verschnaufpause gegönnt.

Elbnixe bei ihrem Zwischenstopp in Magdeburg | Foto: Rene Lindner
Elbnixe bei ihrem Zwischenstopp in Magdeburg | Foto: Rene Lindner
Elbnixe auf dem Rhein | Foto: VGM, Silvan Hesse
Elbnixe auf dem Rhein | Foto: VGM, Silvan Hesse

18.03.2026

Am 17. März 2026 hat die zweite neue vollelektrische Fähre, die „Elbnixe“, ihre Überführungsreise von der Werft in Richtung Strehla–Lorenzkirch erfolgreich begonnen. Auf rund 853 Kilometern wird sie den Rhein, den Mittellandkanal und die Elbe durchqueren, bis sie ihr Ziel an der Fährstelle Strehla–Lorenzkirch erreicht. Die Überführung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Inbetriebnahme. Mit der Elbnixe entsteht eine zuverlässige, vollelektrische Verbindung zwischen den Elbufern, die umweltfreundliche Mobilität in der Region erlebbar macht.

02.03.2026

Aufgrund der anhaltenden winterlichen Witterungsbedingungen sowie gestiegener Wasserstände infolge frühlingshafter Temperaturen und einsetzender Schneeschmelze kann mit dem Bau der Landanlagen erst jetzt begonnen werden. Mit der Stabilisierung der Wetterlage sind nun die Voraussetzungen geschaffen, die Arbeiten planmäßig aufzunehmen.

Die Modernisierung erfolgt im Zuge der Inbetriebnahme der neuen E Fähre „Elbnixe“. Ziel ist es, die Bauarbeiten voraussichtlich bis zum 30. April 2026 abzuschließen. Der Zeitplan bleibt wie bei Bauvorhaben dieser Art üblich abhängig von weiteren Umwelteinflüssen.

Das Vorhaben dient der technischen und infrastrukturellen Anpassung der Anlagen an die Anforderungen der neuen E Fähre „Elbnixe“ und stellt einen wichtigen Schritt zur Modernisierung des Fährstandortes dar.
Alle Beteiligten setzen alles daran, die Arbeiten zügig und fachgerecht umzusetzen. Über den weiteren Baufortschritt wird regelmäßig informiert.

F30 Baustelleneinrichtung | Foto: B. Messerschmidt
F30 Baustelleneinrichtung | Foto: B. Messerschmidt
Demontage des Anlegers in Strehla | Foto: Gabriele Hanke
Demontage des Anlegers in Strehla | Foto: Gabriele Hanke

23.01.2026

Trotz der weiterhin windreichen Witterungsbedingungen, die eine Durchführung der vorgesehenen Landbauarbeiten derzeit nicht zulassen, konnte in der winterlichen Bauphase ein optimaler Zeitpunkt genutzt werden. In diesem Zusammenhang wurde am 19. und 20.01.2026 die fachgerechte Demontage der Altanlagen an der Fährstelle Strehla –Lorenzkirch durch die Kranfirma Mentner-Krane M&L GmbH erfolgreich durchgeführt und schafft die Voraussetzung für die bevorstehende Modernisierung.
Mit der Demontage der Altanlagen ist der offizielle Beginn der Bauarbeiten für das Gesamtvorhaben erfolgt. Sobald die winterlichen Witterungsbedingungen es zulassen, wird die Modernisierung der Fährstelle umgehend aufgenommen.

15.01.2026

Die winterlichen Witterungsbedingungen verzögern den Baubeginn der Landanlagen an der Fährstelle Strehla – Lorenzkirch. Alle Beteiligten werden, sobald es die Witterungsbedingungen zulassen, mit der Modernisierung der Fährstelle für den künftigen Einsatz der E-Fähre „Elbnixe“ beginnen und alles daransetzen, die Wiedereröffnung wie geplant pünktlich zu realisieren.

Im Rahmen des Vergabeverfahrens wurden mehrere Unternehmen bezuschlagt. Den Zuschlag für den Bau der Landanlagen erhielt am 18.12.25 die Montra Bau- und Dienstleistungs GmbH. Die Elektrofirma STAMM GmbH übernimmt nach Zuschlag am 17.12.25 die Errichtung der Ladeinfrastruktur. Planung und Bau der schwimmenden Anlegestellen liegt bei Clement Germany GmbH, die den Zuschlag bereits am 20.10.25 erhielt und zuvor erfolgreich an der Fährstelle Niederlommatzsch–Diesbar-Seußlitz tätig war.

Das Projekt wird durch das Planungsbüro PTW GmbH und das Ingenieurbüro für Elektrotechnik Herrmann und Zweinert fachlich begleitet und bauüberwacht.

Anlegestelle Strehla-Lorenzkirch | Foto: Jörg Reichelt
Anlegestelle Strehla-Lorenzkirch | Foto: Jörg Reichelt